Internationale Familie bei Wohnungsbesichtigung mit Makler in Zürich
Sie ziehen nach Zürich und suchen einen Makler, der Ihre Sprache spricht – im wörtlichen und übertragenen Sinn. Vielleicht haben Sie bereits zwei oder drei Agenturen kontaktiert und festgestellt: Die Kommunikation stockt, die Angebote passen nicht, und Sie fragen sich, ob das normal ist. Nein, ist es nicht. Der Zürcher Markt bietet über 500 aktive Makler, aber nur ein Bruchteil davon versteht wirklich, was internationale Käufer brauchen. Bei RealAdvisor können Sie gezielt nach Maklern mit verifizierten Bewertungen und mehrsprachiger Kompetenz filtern – ein Unterschied, der Wochen und Tausende Franken spart.

Wichtiger Hinweis

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Konsultieren Sie einen qualifizierten Finanzberater oder Notar für alle Entscheidungen bezüglich Ihrer Immobilientransaktion.

Maklerwahl für Expats: Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Sprachkenntnisse zuerst prüfen: Englisch oder Französisch sollte fliessend sein
  • Transaktionszahlen der letzten 24 Monate = bester Qualitätsindikator
  • Verifizierte Bewertungen sind aussagekräftiger als anonyme Rezensionen
  • Die 5 Kernfragen im Erstgespräch sichern Ihre Entscheidung ab

Was internationale Käufer bei Zürcher Maklern wirklich brauchen

Zu Beginn wird häufig der Provision zu viel Bedeutung beigemessen. In vielen Fällen konzentrieren sich internationale Käufer auf ungeeignete Kriterien. Sie vergleichen Prozentsätze, während das eigentliche Problem woanders liegt: Ein Makler, der Ihre Situation nicht versteht, kostet Sie mehr als jede Provision jemals könnte.

Beispiel eines typischen Szenarios: Zeitverlust durch eine ungeeignete Maklerwahl bei internationalen Käufern

Bei einer beruflich bedingten Übersiedlung nach Zürich kann es vorkommen, dass ein internationaler Käufer zunächst mit einem Makler zusammenarbeitet, der ausschliesslich Deutsch spricht. Dies kann zu Verständigungsproblemen bei Unterlagen, Besichtigungen und Vertragsdetails führen und den Auswahlprozess über mehrere Wochen verzögern. Mit einem Makler, der über nachweisliche Erfahrung in internationalen Transaktionen verfügt, lässt sich der Ablauf in solchen Fällen häufig deutlich beschleunigen.

Der mittlere Preis für eine Eigentumswohnung lag laut kantonaler Handänderungsstatistik 2024 bei CHF 1’100’000. Bei diesen Summen ist ein Kommunikationsproblem keine Kleinigkeit – es ist ein Risiko, das Sie sich nicht leisten sollten.

Beratungsgespräch zwischen Immobilienmakler und internationalem Kunden in Zürich
Das Erstgespräch entscheidet: Fragen Sie gezielt nach Erfahrung mit Expats

Welcher Maklertyp passt zu Ihrer Situation?

  • Wenn Sie eine Hauptwohnsitz-Immobilie über CHF 1 Million suchen:
    Wählen Sie einen Makler mit mindestens 15 Transaktionen in den letzten 24 Monaten und nachweislicher Lex-Koller-Erfahrung.
  • Wenn Sie kurzfristig mieten (unter 2 Jahre):
    Suchen Sie eine Agentur mit Expat-Spezialisierung und möblierten Angeboten – Transaktionszahlen sind hier weniger relevant.
  • Wenn Sie als Investor kaufen:
    Priorität hat ein Makler mit Rendite-Expertise und tiefem Wissen über lokale Mikro-Lagen.
  • Wenn Ihr Deutsch noch nicht sicher ist:
    Absolute Priorität: mehrsprachiger Makler mit Englisch oder Französisch auf Verhandlungsniveau.

Was viele nicht wissen: Die Lex Koller, gemäss den Vorgaben des Bundesamts für Justiz, regelt den Immobilienerwerb durch ausländische Staatsangehörige. Die kantonalen Behörden entscheiden im Einzelfall. Ein Makler ohne Erfahrung in diesem Bereich wird Sie nicht durch diesen Prozess führen können – egal wie gut seine Google-Bewertungen aussehen.

RealAdvisor: So finden Sie den passenden Makler mit verifizierten Bewertungen

Wie lösen Sie das Problem, wenn Sie niemanden vor Ort kennen? Genau hier setzt RealAdvisor an. Die Plattform ermöglicht den direkten Vergleich von 583 Maklern und 372 Agenturen in Zürich – nicht nach Werbebudget, sondern nach messbaren Leistungskriterien. Für internationale Käufer ist das ein entscheidender Vorteil: Sie sehen auf einen Blick, wer tatsächlich aktiv vermittelt und wer nur behauptet, es zu tun.

Recherche von Immobilienmaklern auf Vergleichsplattform am Computer
Transparente Daten statt Bauchgefühl: Maklervergleich nach Transaktionszahlen

Transaktionsdaten als Qualitätsindikator

Die Anzahl der abgeschlossenen Transaktionen in den letzten 24 Monaten ist der härteste Leistungsnachweis, den ein Makler liefern kann. Bei RealAdvisor werden diese Zahlen transparent angezeigt – für Zürich und schweizweit. Als Orientierung gilt: Unter 10 Transaktionen in 24 Monaten kann es sinnvoll sein, kritisch nachzufragen. Dies bedeutet nicht automatisch schlechte Qualität, weist jedoch darauf hin, dass eine Erläuterung der Tätigkeit angebracht sein kann.

Verifizierte Kundenbewertungen verstehen

Ein 5-Sterne-Rating ist nur dann aussagekräftig, wenn Sie wissen, wer bewertet hat. Verifizierte Bewertungen auf RealAdvisor enthalten Kontext: War der Bewerter Käufer oder Verkäufer? Wann fand die Transaktion statt? Bei anonymen Bewertungen auf anderen Plattformen fehlt diese Transparenz – und damit die Grundlage für eine fundierte Entscheidung.

Sprachkenntnisse und Spezialisierung filtern

Die Filterfunktion nach Sprachen ist für internationale Kunden kein Nice-to-have, sondern essenziell. Bei RealAdvisor sehen Sie direkt, welche Sprachen ein Makler spricht – Deutsch, Englisch, Französisch oder andere. Das spart Ihnen den frustrierenden Prozess, erst nach dem Erstgespräch festzustellen, dass die Kommunikation nicht funktioniert.

Welche Kriterien zählen für wen?
Kriterium Priorität Expat Priorität Lokal Warum der Unterschied
Sprachkenntnisse Sehr hoch Niedrig Vertragsrecht auf Deutsch erfordert perfektes Verständnis
Lex-Koller-Erfahrung Sehr hoch Nicht relevant Nur für ausländische Käufer obligatorisch
Provisionshöhe Mittel Hoch Expats priorisieren Prozesssicherheit vor Kostenoptimierung
Quartierkenntnisse Hoch Sehr hoch Lokale kennen die Mikro-Lagen bereits

5 Fragen, die Sie jedem Makler stellen sollten

Internationale Käufer können über einen längeren Zeitraum mit einem ungeeigneten Makler zusammenarbeiten, wenn zentrale Auswahlkriterien nicht bekannt sind. Werden entscheidende Fragen im Erstgespräch nicht gestellt, kann dies dazu führen, dass attraktive Objekte im gewünschten Quartier zwischenzeitlich vergeben sind. Eine strukturierte Frageliste kann helfen, solche Verzögerungen zu vermeiden.

5 Fragen für Ihr erstes Maklergespräch

  • Wie viele internationale Kunden haben Sie in den letzten 24 Monaten begleitet?
  • Welche Sprachen sprechen Sie fliessend – nicht nur «Grundkenntnisse»?
  • Wie unterstützen Sie bei Lex-Koller-Anforderungen, falls diese für mich gelten?
  • Wie viele Transaktionen haben Sie in diesem Kalenderjahr abgeschlossen?
  • Können Sie mir verifizierte Kundenbewertungen zeigen – mit Datum und Kontext?

Praxis-Tipp: Die Reaktion auf diese Fragen sagt oft mehr als die Antworten selbst. Ein erfahrener Makler wird sie souverän beantworten. Wer ausweicht oder vage bleibt, signalisiert genau das Problem, das Sie vermeiden wollen.

Die branchenüblichen Provisionssätze von 2-3% laut Marktanalyse sind verhandelbar – aber verhandeln Sie erst, wenn Sie sicher sind, dass der Makler Ihre Anforderungen erfüllt. Die günstigste Provision nützt nichts, wenn die Transaktion scheitert.

Häufige Fragen zur Maklerwahl für internationale Kunden

Kann ich als Ausländer eine Immobilie in Zürich kaufen?

Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Die Lex Koller regelt den Erwerb durch Personen ohne Schweizer Wohnsitz. EU/EFTA-Bürger mit Aufenthaltsbewilligung B oder C haben deutlich weniger Hürden als Nicht-EU-Bürger. Lassen Sie Ihren konkreten Fall immer von einem Rechtsanwalt prüfen.

Wie erkenne ich, ob Maklerbewertungen echt sind?

Achten Sie auf Kontext und Datum. Verifizierte Bewertungen enthalten Angaben wie «Käufer» oder «Verkäufer» und zeigen, wann die Transaktion stattfand. Anonyme 5-Sterne-Bewertungen ohne Details sind weniger aussagekräftig – sie könnten von jedem stammen.

Was kostet ein Immobilienmakler in der Schweiz?

Die Provision liegt typischerweise zwischen 2% und 3% des Verkaufspreises. Bei einer Liegenschaft von CHF 1 Million sind das CHF 20’000 bis 30’000. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebenen Sätze – Sie können verhandeln, besonders bei höherpreisigen Objekten.

Wie viele Transaktionen sollte ein guter Makler vorweisen?

Als Richtwert: mindestens 10-15 Transaktionen in den letzten 24 Monaten zeigen aktive Marktpräsenz. Gemäss UBS Swiss Real Estate Bubble Index Q3 2025 stiegen die Eigenheimpreise um 3,5% im Jahresvergleich – ein aktiver Makler kennt diese Dynamik aus erster Hand.

Muss der Makler mehrere Sprachen sprechen?

Wenn Ihr Deutsch nicht verhandlungssicher ist: unbedingt. Vertragsdetails, Finanzierungsgespräche und notarielle Beurkundungen im Kanton Zürich erfordern präzises Verständnis. Ein Makler, der fliessend Englisch oder Französisch spricht, kann Missverständnisse vermeiden, die Sie teuer zu stehen kommen.

Die nächste Etappe für Sie

Die Maklerwahl ist keine Entscheidung, die Sie überstürzen sollten – aber auch keine, die Sie hinauszögern müssen. Sie haben jetzt die Kriterien, die zählen. Sie kennen die Fragen, die entlarven. Was bleibt?

Ihr konkreter Aktionsplan

  • Filtern Sie Makler nach Sprachkenntnissen und Transaktionszahlen – nicht nach Werbeversprechen
  • Führen Sie mindestens zwei Erstgespräche mit der 5-Fragen-Checkliste
  • Prüfen Sie bei Kaufabsicht frühzeitig Ihre Lex-Koller-Situation mit einem Rechtsanwalt

Fehlentscheidungen bei der Maklerwahl können zu erheblichen Zeit- und Kostenverlusten führen. In der Praxis reichen die möglichen Verzögerungen von mehreren Wochen bis zu mehreren Monaten.Bei RealAdvisor können Sie heute Abend bereits die ersten Profile vergleichen – mit Daten, nicht mit Bauchgefühl.

Wichtige Hinweise zur Maklerwahl in der Schweiz: Dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Beratung durch einen Immobilienexperten. Bewertungen und Transaktionszahlen können je nach Zeitraum variieren. Die Lex-Koller-Regelungen für ausländische Käufer erfordern eine rechtliche Prüfung im Einzelfall. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, Notar oder SVIT-zertifizierten Immobilienberater.